Steuerberaterin Sibille Decker

 

Erklärung zur Feststellung der Grundsteuerwerte zum Pauschalpreis von 450 EUR inkl. gesetzlicher MWSt*

In Deutschland müssen rund 35 Millionen Grundstücke sowie land- und forstwirtschaftliche Betriebe neu bewertet werden, nachdem Bundestag und Bundesrat 2019 eine Grundsteuerreform verabschiedeten. Das Bundesverfassungsgericht forderte diese Neuregelung, da der bislang von den Finanzämtern berechnete Wert der Grundstücke und Gebäude auf veralteten Zahlen beruhte. 

Für jedes Grundstück und jeden Betrieb der Land- und Forstwirtschaft müssen Eigentümerinnen und Eigentümer 2022 eine Feststellungserklärung bei der Finanzverwaltung in elektronischer Form abgeben.

Hierzu werden sie von der Finanzverwaltung im Jahr 2022 aufgefordert werden. Etliche Bundesländer werden das voraussichtlich in Form einer Allgemeinverfügung vornehmen.

Als Basis für die Neubewertung werden die Wertverhältnisse vom 1. Januar 2022 zugrunde gelegt. Da die Finanzverwaltungen für die Neubewertung aller Grundstücke mehrere Jahre Zeit benötigen, werden die neuen Werte zur Berechnung der Grundsteuer erst ab dem Jahr 2025 herangezogen. 

Eine Länderöffnungsklausel ermöglicht den Bundesländern, statt des Bundesrechts eigene Länderlösungen zu beschließen und anzuwenden. Davon haben mehrere Bundesländer inzwischen bereits Gebrauch gemacht.  

Als Eigentümer eines (privat genutzten/betrieblichen/landwirtschaftlichen/forstwirtschaftlichen) Grundstückes sind Sie unmittelbar betroffen und gesetzlich verpflichtet am Neubewertungsverfahren teilzunehmen. Hierzu ist einiges an Vorbereitungen zu treffen.

Als Ihr Berater in allen steuerrechtlichen Belangen, unterstütze ich Sie gerne und berate Sie zum Neubewertungsverfahren individuell und kann auch den Prozess und die Abwicklung mit den Finanzbehörden für Sie übernehmen. Vorbereitende Tätigkeiten, wie zum Beispiel das Beschaffen entsprechender benötigter Unterlagen, sollten bereits jetzt vorgenommen werden.

Bei Bedarf kann ich  fehlende Unterlagen für die Grundsteuererklärung wie z.B. Grundbuchauszug, Liegenschaftskarte, Teilungserklärung etc.  zum Selbstkostenpreis über einen externen Dienstleister für Sie beantragen lassen. 

Eine Flurkarte kann von Ihnen beim Vermessungsamt und ein Grundbuchauszug beim zuständigen Amtsgericht beantragt werden.


Welche Unterlagen sind für die Erklärung erforderlich?

Für jedes Objekt werden für die Erklärung zur Feststellung des Grundsteuerwerts insbesondere diese Angaben benötigt: 

Sie finden die entsprechenden Daten zum Beispiel im Kaufvertrag, in der Flurkarte, im Grundbuchblatt, im Einheitswertbescheid, im Grundsteuerbescheid, in der Teilungserklärung.

Einen Überblick über die benötigten Unterlagen abhängig vom jeweiligen Bundesland bekommen Sie in der nachfolgenden Checkliste:


Sie können mir die Belege  über ein Onlineportal oder  ganz traditionell in Papierform zur Verfügung stellen.

Sie haben die Wahl!

 


 * Die Beschaffung von benötigten Unterlagen (Grundbuchauszug, Flurkarte, Teilungserklärung, Altlastenverzeichnis, Baulastenverzeichnis, Erschließungsbescheinigung, Bebauungsplan) durch einen externen Dienstleister können Sie zum Selbstkostenpreis hinzubuchen. Ich helfe auch gerne bei der Aufklärung von komplexen Sachverhalten und übernehme für Sie die damit zusammenhängende Korrespondenz mit Behörden etc.. Hierfür berechne ich einen Stundensatz von z.Zt. 107,10 EUR (90,00 EUR+ gesetzliche MWSt)